Questen im Wald von Elwynn

Posted by on 27. Januar 2011

Ich hatte mir ja vorgenommen ein wenig über das questen in den alten Gebieten nach dem Kataklismus zu berichten. Nun komme ich endlich so nach und nach dazu in diesen Gebiete zu questen. Was liegt näher, als es mit neu erstellten Twinks anzugehen? Eigentlich nichts und schwupp waren zwei neue Twinks in meinen Reihen aufgenommen; einen Mensch Jäger und ein Worgen Magier. Meine großen Chars gammeln derweil in Ogrimmar herum und machen nur noch Kochdaylies.
Im (fast nicht) umgestalteten Wald von Elwynn machte mein kleiner Menschenjäger seine ersten Schritte. Viel hat sich hier optisch nicht verändert. Von den Quests her allerdings dann doch. So sind die Defias im Startgebiet verschwunden und auch die kleinen Tunnelkobolde. Stattdessen bekommt man es nun mit den Schwarzfelsorcs zu tun, die sich hier im Nordhaintal sammeln um die Gegend um Sturmwind auszuspähen, mit so ein paar, für die Bewohner des Nordhaintals, unangenehmen Begleiterscheinungen. Doch dafür ist ja nun mein Jäger da, der zunächst im Nordhaintal aufräumt. Level 5 und somit der Abschied aus dem Nordhaintal ist rasend schnell erreicht und es geht nach Goldhain. Was mir hier als erstes auffällt, ist ein hinzugekommener Flugpunkt, genau gegenüber dem Gasthaus; das finde ich sehr praktisch, aber ob es Notwendig war? Ich glaube eher nicht, aber schaden tut dieser Flugpunkt auch nicht. Die handelnden, sprich Quests verteilenden, Protagonisten sind die gleichen geblieben, auch zu einem großen Teil die Quests. So muss man immer noch zur Tiefenschachtmine um Goldstaub und Kerzen zu erbeuten, die Mine zu erkunden und in weiterer Folge auf die Maclures und die Steinfelds zu treffen. Was mir sehr positiv auffällt ist, das die teilweise unterirdischen Dropraten alle auf nahezu 100% Dropchance hochgeschraubt wurden und viele Laufwege nun wegfallen, da die meisten Questsziele sich nun in unmittelbarer Nähe befinden. So ist z.B. das Schwein Prinzessin nicht mehr auf dem abgelegenen Hof nahe des Holzfällerlagers zu finden, sondern es kommt zum wühlen auf das Feld der Steinfelds, wo es dann auch anzutreffen ist. Ansonsten ist dieser Quest, wie eigentlich alle, gleichgeblieben. Auch hat Goldzahn, der Obermotz-Tunnelkobold, sich nun ein Lager außerhalb der Tiefenschachtmine errichtet und ist dort sehr leicht zu finden.
Insgesamt gefällt mir der Wald von Elwynn immer noch sehr gut, an der Atmosphäre hat sich nichts geändert, die Laufwege sind kürzer gehalten und es gibt zwei Flugpunkte. Den zweiten neuen Flugpunkt findet man im Holzfällerlager des Osttals. Dieser macht meiner Meinung nach auch, im Gegensatz zu dem Flugpunkt in Goldhain, wirklich Sinn. Die Defias sind logischerweise nicht mehr vorhanden, sie sind nun marodierende Räuber, aber nicht weniger nervig. Durch die gekürzten Laufwege, die neuen Flugpunkte und das neue Questdesign mit den nun endlich hohen Dropraten von Questitems, geht das Questen hier locker von der Hand, man erfährt nach wie vor einiges über die Probleme rund um Sturmwind, die sich nach Todesschwinges Angriff und dem vertreiben der Defias nun ein wenig verschoben haben. Insgesamt fällt das Questen nun sehr viel leichter als früher und man kommt schnell voran zum nächsten Gebiet: Westfall.

Fazit:

  • Gebiet optisch: gut
  • Gebiet spielerisch: gut
  • Schmunzelfaktor: niedrig
  • Lorefaktor: mittel

Eine kleine Anmerkung hab ich noch: Es gibt keinen Erfolg für das abschließen aller Quests im Wald von Elwynn.

2 Responses to Questen im Wald von Elwynn

  1. xixuu

    Stimme deinen Aussagen voll zu!

    Ich habe inzwischen auch einen Twink durch die ersten Gebiete auf der Allianzseite gejagt und die Gegenden, Quests und Atmosphäre eingeatmet. Insgesamt ist wirklich alles leichter geworden und geht lockerer und deutlich schneller von der Hand als früher. Was man positiv, oder negativ sehen kann. Ich fand es zu leicht, um ehrlich zu sein. Aber das mag ein WoW Neuling anders sehen.

    Hast du denn auch den Hogger-Quest gemacht? 😀

    Viel Spaß in Westfall, Rotkammgebirge, Dämmerwald etc. Die sind ähnlich ver(schlimm)bessert worden. 😉 Macht auf jeden Fall Spaß das alles nochmals in Ruhe zu erleben.

    • Kai

      Ja, die Hogger Quest hab ich auch gemacht. Die neue Umsetzung des Geschehens gefällt mir so sogar besser. Die anderen Gebiete (Westfall, Rotkammgebirge, Dämmerwald bin ich grad dabei) hab ich auch schon durch. Und mit meinem Worgen Magier hab ich nach der Dunkelküste im Sumpfland weiter gemacht, welches ich auch inzwischen durchgequestet habe (bis auf den letzten Quest am Thandolübergang, der scheint Buggy zu sein. Zumindest taucht die Questentscheidende Person nicht auf).
      Und ja, klar, im Vergleich zu früher ist es ungemein viel leichter und flüssiger. Für Neulinge sicherlich positiv, doch bei denen wird das Loch dann mit der Scherbenwelt kommen. Das es flüssiger geht und so der Spielfluss (fast) ungebrochen ist, finde ich sehr Positiv. Der Schwierigkeitsgrad könnt eher etwas härter sein, denn so spaziere ich im Moment von Quest zu Quest ohne das auch nur irgendein Mob eine Herausforderung wäre. Wobei mir das im Augenblick sogar eher zu Gute kommt, fehlt mir doch derzeit ein wenig die Motivation nach meinen Arbeitstagen auf Herausforderung. Aber abseits von meinem augenblicklichen Befinden nach herausforderungsloserer Kost, gebe ich Dir absolut recht, was den zu leichten Schwierigkeitsgrad angeht.

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