Die Reisen des Hexenmeisters Dorandir – Rotkammgebirge

Posted by on 12. Januar 2010

Die nächste Station meiner Reise ist das Rotkammgebirge.
Das Rotkammgebirge liegt östlich vom Wald von Elwynn und ist eine zerklüftete Gebirgslandschaft. Es stellt eine unüberwindbare Hürde nach Süden in richtung Schwarzen Morast dar, welcher somit nur über den Gebirgspass der Totenwinde zu erreichen ist. Inmitten dieser Gebirgslandschaft liegt, fast schon romantisch, eingebettet der Immeruhsee.
Das Rotkammgebirge erreicht man über den Wald von Elwynn, indem man das Holzfällerlager des Osttals hinter sich läßt und gen Osten der Straße weiter folgt. Dorandir kennt diesen Weg schon fast im Schlaf, so oft bin ich früher mit ihm dortentlang geritten, äähh gelaufen, denn damals schon Reiten zu können, das war den kleinen Helden Azeroths noch nicht gestattet. Sie mußten sich erst noch beweisen um diese Ehre, ein Reittier zu führen, zu bekommen.
Nachdem also die Grenzen des Rotkammgebirges passiert sind, stehe ich mit Dorandir in „Drei Ecken“, dem Gebiet, welches Rotkammgebirge, Dämmerwald und Wald von Elwynn vereint.

Hier treffe ich dann auch einen alten Bekannten wieder, Wache Parker. Ach was waren das noch für Zeiten, als Wache Parker Dorandir um Unterstützung bat und Dorandir ihm bereitwillig half. Heute jedoch bleibt nur kurze Zeit für ein kleinens Pläuschchen, denn Dorandir will noch weiter, gilt es doch, das gesammte Gebirge zu kartografieren und zu fotografieren und nicht nur ein paar Schnappschüsse von Wache Parker zu machen, so schön auch die alten Zeiten waren.


Also weiter gehts, erst der Straße noch ein Stück weit gefolgt,

dann eine Anhöhe hinnauf, denn von hier aus sollte man bereits das Städtchen Seenhain erblicken können.

Geschafft, und tatsächlich, Seenhain ist schon zu sehen. Da liegt es, still und verschlafen wirkt es. Geradezu verträumt. Ich erinnere mich an ganz andere Zeiten. Zeiten in denen eine unheimliche Bedrohung über dieser kleinen Stadt lag – Gnolle und die Schärgen der Orcs des Schwarzfelsclans stellten damals eine ständige Bedrohung dar. Doch scheinbar hat sich Dorandirs Einsatz damals ausgezahlt, so friedlich wie es hier nun wirkt.

Weiter gehts, vorbei an alten Belagerungsmaschienen, runter zum See, zur Brücke, die den großen Immerruhsee überspannt und Seenhain zugänglich macht.


Ich lasse Dorandir einen Blick über den See schweifen und komme fast nicht mehr von diesem Anblick los. In weiter ferne thront majestätische die Burg Steinwacht. Ich muss mich fast schon zwingen meine Reise fortzusetzen.

Nach einem kurzen Ritt um den westlich gelegenen kleineren Teil des Sees, beim vorbeireiten noch schnell einen Gruß an Stopfwanst geworfen, und an Seenhain vorbei, geht die Reise dann weiter zu den Gnolllagern nördlich von Seenhain.


Die Gnolllager nördlich über Seenhain stellten damals eine schier unaussprechliche Bedrohung dar. Dorandir hat hier mit allen Mitteln versucht, diese Seuche einzudämmen, gestolene Bolzen und Nieten ihnen wieder abgejagt und letztendlich ihren Anführer Jauler in die Knie gezwungen. Und wie es aussieht mit Erfolg. Sie sehen sehr friedlich aus, die übriggebliebenen zeigen keinerlei Aggression, nichteinmal, als ich direkt durch ihre diversen Lager reite. Eine Erfolgsgeschichte also, so kann es öfter laufen.


Als ich mit Dorandir die Gnolllager wieder verlasse und die Straße richtung Seenhain wieder betrete, muss ich mit Erschrecken feststellen, das die Orcs des Schwarzfelsklan immer noch die Gegend um Seenhain auskundschaften und belagern. Hier war Dorandir scheinbar nicht so Erfolgreich. Oder haben sie sich wieder neu Organisiert?

Hinnehmen kann ich das natürlich nicht und so beschließe ich, das Dorandir hier nocheinmal eine deutliche Warnung hinterlassen muss. Also rauf auf die Hügel neben der Straße, einen beliebigen Kundschafter rausgesucht und zur Warnung aller, diesen eiskalt erschlagen. Ich hoffe das wird Warnung genug sein, denn ich habe eigentlich keine Lust, den Rest meiner Reise marodierend durch die Gegend zu ziehen.


Nach getaner Arbeit, wieder aufs Ross geschwungen und Dorandirs Reise fortgesetzt. Jetzt geht es weiter in eine eher unwirtliche Gegend des Rotkammgebirges. Hier ist es nun karg und es riecht verbrannt. Die Spuren der Brennenden Steppe reichen bis hierher, kein Wunder, bin ich doch nun ganz nah am Zugang zu eben dieser. Hier befindet sich auch Renders Lager, ebenfalls voller Orcs des Schwarzfels. Doch meine Warnung scheint sich rumgesprochen zu haben, denn sie lassen mich in Ruhe. Gut so, also doch noch eine Erfolgsgeschichte.


Nach diesem doch letztendlich befriedigenden Erlebnis, mache ich mich mit Dorandir wieder auf den Weg. die Burg Steinwacht soll als nächstes besucht werden. Majestätisch thront sie über dem Immerruhsee, zu erreichen über zwei Zugänge. Den Hinweg werde ich über Althers Mühle beschreiten, dort kann ich auch gleich ein Auge auf die vorgelagerten Orclager werfen, ob sie sich ruhig verhalten, oder ob auch hier Dorandir eine „Nachricht“ hinterlassen muss.

Kurz vor der Burg. Schön von hier unten zu sehen ist die kleine Holzbrücke, die wieder von der Burg weg führt und somit der zweiten Zugang ist.

Ein kurzer Besuch im Lager der Orcs zeigt das hier alles ruhig ist. So kann ich mit Dorandir ruhigen Gewissens weiter in richtung Burg reiten.


Obe auf der Burg angekommen muss noch ein wenig Zeit für einen Rundblick sein. Von hier oben ist wirklich ein herrlicher Blick möglich, praktisch das ganze Rotkammgebirge ist von hier zu überblicken.


Nach kurzem Aufenthalt geht es nun die Holzbrück hinunter zum See in richtung Seenhain.


Doch halt! Bevor ich Seenhain erreiche fällt mir ein, Dorandir war ja noch gar nicht im hinteren Teil des Rotkammgebirges. Also flugs das edle Schreckensross gewendet und in vollen Galopp zurück in richtung Burg.

Vorbei an den immer noch hier anwesenden Murlocs, die allerdings keine Gefahr für Seenhain darstellen. Also kann ich sie hier ausnahmsweise einmal in Frieden lassen.

Nach kurzem und schnellem Ritt komme ich hinter der Burg an. Und stelle fest – wow – wirklich eine faszinierende Gegend. Dorandir kann sich kaum mehr erinnern je hier gewesen zu sein. Es kann sein, das er diese Gegend auch nur vom Hörensagen einer seiner vielen Twinks kennt. Wie auch immer, diese Ecke des Rotkammgebirges kann nun auch endlich kartografisch erfasst werden. Zudem sind noch einige schöne Fotos drin. Bis jetzt hat sich diese Reise wirklich gelohnt.

Ein kleines Stück weiter entdeckt Dorandir ein Lager von Trappern. Sogar ein Lehrer der Lederverarbeitung ist hier anzutreffen. Erstaunlich, so weit in der tiefsten Wildnis.

Und ich muss feststellen, hier wimmelt es von Gnollen. Sie sind überall, haben sogar den Turm von Illgalar eingenommen. Oder geht von hier noch eine andere Macht aus, eine Macht, die diese Gnolle kontrolliert? Ich werde einmal einen Twink von Dorandir hierherschicken. Dorandir soll ihn im Vorfeld mit Informationen über die genaue Geographische Lage informieren und dann kann er sich der Sache einmal genauer annehmen.


Da mir die Zeit für weitere Nachforschungen fehlt, setze ich mit Dorandir meine Reise ersteinmal fort.


Am Ende der Straße ist schon Seenhain zu sehen. Damit wäre ich dann am Ende meiner heutigen Reise angelangt.

Müde und erledigt komme ich in Seenhain an. Dorandir zückt nocheinmal seinen gnomischen Wunderapparat und hält ein paar Eindrücke dieses lieblichen Örtchens für die Ewigkeit fest, bevor er sich ins Gasthaus zur Ruhe begiebt.


Und nun aber flott ins Gasthaus und gemütlich vorm Kamin Platzgenommen. Noch ein Donnerbräu und dann werde ich mein Zimmer hier beziehen. Schließlich muss ich für die nächste Reise ausgeruht sein. Der Dämmerwald wartet schon. Gute Nacht!

Für alle Reiseinteressierten hat Dorandir noch eine Karte zur Einsicht angefertigt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Veraltete PHP-Version im Einsatz
Der Seiteninhaber muss die Version auf mindestens 7.3 erhhen.