Fazit aus der Sicht eines Twinkers

Posted by on 22. Februar 2011

Das twinken geht nur so dahin. Im Moment macht es einen Heidenspaß durch die neuen Gebiete durchzuleveln. Und da ich jetzt doch schon so einige Gebiete gesehen habe, wird es einmal Zeit für ein kurzes Fazit.
Durch die Bank weg ist das Questdesign in den überarbeiteten Gebieten wirklich sehr gelungen. Es gibt immer wieder Anspielungen auf alte Quests oder Questreihen, aber immer so dezent, das es auch für einen Neuling gut zu verstehen ist und somit auch die Quests nachvollziehen kann. Neben den Questtexten sind auch viele Ingame Konservationen zwischen NPC neu hinzugekommen und klären den interessierten Spieler über Vergangenes oder aktuelle Nöte auf oder sie sind einfach nur unterhaltsam und lustig. Ein Paradebeispiel für solche Konversationen ist die Fahrt mit Fiona auf ihrem Wagen durch die östlichen Pestländer. Ich kann nur jeden empfehlen diese einmal mitzumachen und sich anzuschauen. Auch ist dieses Questreihe, die auf dieser Fahrt aufbaut, ein Paradebeispiel für gelungenes Questdesign. Man bleibt so immer an der aktuellen Questreihe dran und zweigt dann bei jedem Zwischenstopp in diverse kleinere Questreihen ab, die dann zu ende hin wieder bei Fiona enden und diese Hauptquestreihe weiterführen. So bleibt ein ganzes Gebiet hindurch ein roter Faden bestehen, welcher so in vielen kleineren Einzelgeschichten und Abzweigungen eine Geschichte des Gebietes als ganzes erzählt. So, bzw. so ähnlich sind bislang alle überarbeiteten Gebiete aufgebaut. Es gibt immer eine Hauptquestreihe mit diversen Nebenquests oder -reihen, welche in sich genommen wiederum das ganze als Geschichte ausmachen. Im vergleich zu den neuen Cataclysm Gebieten sind in den alten Gebieten die Questhubs auch (fast) alle für sich alleine spielbar ohne ein Hub vorher gespielt haben zu müssen. Warum das in den neuen Gebieten nicht auch so gemacht wurde ist mir ein Rätsel. Auf solch eine Art zu questen macht mir persönlich unglaublich viel Spaß und ist derzeit für mich die perfekte Abendunterhaltung.
Die Umgestaltung der alten Gebiete ist zusätzlich zu den neuen Quests immer wieder ein Hingucker. Es gibt wieder unglaublich viel zu entdecken oder alte Erinnerungen werden wach, wenn man etwas sieht, was einmal ganz anders war. In vielen Gebieten hält sich die Umgestaltung sehr in Grenzen. In einigen Gebieten etwa sind es nur neu hinzugekommene, oder auch einfach nur wieder aufgebaute Gebäude, in anderen haben sich Schluchten oder Gräben mit Wasser gefüllt, wieder anderen ist das Wasser ausgeronnen. Es sind neue Stützpunkte errichtet worden und in einigen Gebieten ist ein ziemliches Wachstum der Natur ausgebrochen. Und dann gibt es natürlich noch die Gebiete, die von Grund auf anders aussehen, doch deren Anzahl ist sehr überschaubar. Doch das ganze reicht aus, um sich komplett neu orientieren zu müssen, ich jedenfalls komme mir während des questens sehr häufig wie ein Neuling vor, der Nix beim ersten mal findet und ich komme auf einmal in Gegenden, die ich zuvor nie gesehen habe.

Mein Fazit bisher ist durchwegs positiv, das Spiel bietet mir mit seiner schier unerschöpflichen Auswahl an Quests noch Unmengen an Spielspaß, das ich bald Angst um meinen armen Hexenmeister Dorandir habe, der im Augenblick ziemlich vernachlässigt wird.

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