Stöckchen: Cataclysm – Fazit

Posted by on 5. August 2012

Als ich grad über meine Stimmung im Spiel schrieb und dabei das alte WotLK Stöckchen ausgegraben hatte, dachte ich mir, ich mach jetzt mal ein Fazit Stöckchen über Cataclysm mit genau den gleichen Fragen wie vor zwei Jahren über WotLK. Wie immer soll/darf/kann jeder der mag, es auffangen und sich beteiligen.

  1. Wie gefiel Euch der Start in Cataclysm(Vor-Events, Einführungsphase)
  2. Wie gefielen Euch die neuen Gebiete (ink. der überarbeiteten alten)
  3. Was hat Euch am meißten an Cataclysm gefesselt
  4. Was gefiel Euch überhaupt nicht in Cataclysm
  5. Wie fandet Ihr die Instanzen? – Design & Spielerisch bitte getrennt
  6. Wie fandet Ihr die Raidinstanzen? – Design & Spielerisch bitte getrennt
  7. Was empfindet ihr jetzt zum Ende von Cataclysm im vergleich zum Ende von WotLK
  8. Was hätte in Cataclysm besser gemacht werden können
  9. Persönliches Fazit

1. Das Event war super, vor allem die Geschichten um die Befreiung von Gnomeregan und den Echoinseln der Gnome und Trolle. Auch die Elementarinvasion war gelungen und brachte schlagartig viel Abwechslung in den Spielalltag. Auch die sich steigernde Form dieser Invasion und die geheimnisvollen Zusammenkünfte des Schattenhammerkults. Alles in allem wirklich spannend und gelungen und sehr schön in die Geschichte integriert.

2. Fast alle überarbeiteten Gebiete sind ausnahmslos gelungen, vor allem die Storytechnische Umsetzung in Questform. Sehr viel spannender und flüssiger zu spielen als die vorherigen Gebiete. Nur schade das nicht wirklich alle Gebiete die gleiche Aufmerksamkeit, bzw. gar keine (Hallo Arathihochland), bekommen haben.
Die neu hinzugekommenen Gebiete waren/sind alle absolut sehenswert. Auch storytechnisch  sind sie gut in Szene gesetzt. Am Anfang gefiel mir sogar der lineare Questablauf, jetzt jedoch finde ich ihn etwas zu vorgekaut und es fehlen zu viele Alternativen, man ist gezwungen immer alles zu machen und wird zu sehr an die Hand genommen.

3. Die Art der Geschichtenerzählung, die Geschichte um Todesschwinge und den immer weiter steigernden Spannungsverlauf bis hin zu den drei neuen Instanzen und dann Drachenseele als finalen Höhepunkt, den ich im <gegenzug zu vielen anderen ziemlich spannend fand. Auch die überarbeitung der alten Gebiete und das nun endlich überall fliegen möglich ist. Das neugestaltete Sturmwind, Und zu guter letzt dann natürlich noch das Questvergnügen in Uldum.

4.

  • der zu lineare Questverlauf
  • die neuen Gebiete sind zu sehr auseinandergerissen, es kommt so kein zusammenhängendes Erlebnis auf.
  • zu wenig neues an den Berufen
  • abseits der Raids zu wenige Inhalte die einen länger beschäftigen können.
  • das EP sammeln beim Bergabau, Kräuterkunde und Archäologie finde ich zwar prinzipiell gut, aber meiner Meinung nach ist die erhaltene Erfahrungsmenge viel zu hoch.

5. Das Design der Instanzen ist mal wieder sehr gelungen. Auch spielerisch sind die meisten Instanzen (für mich) genau richtig – auch wenn viele den Schwierigkeitsgrad anprangern, doch wenn man ohne Raidgear diese angeht, so relativiert sich das ganze aber irgendwie wieder. Dabei habe ich noch nichtmal alle 5er besucht. Nur die Phone Number Trace , die ich komplett Gildenintern laufen konnte. Ein paar mal hab ich den Dungeonfinder versucht, jedoch ist mir dort die Hektik einfach zu groß, da verzichte ich lieber auf Dungeons, als das ich mir das antue.

6. Konnte ich zu WotLK noch nichts über die Raids sagen, so kann ich diesesmal sehr wohl. Seit etwa einem Jahr raide ich wieder einmal in der Woche. In dieser Zeit habe ich alle Raidinstanzen kennengelernt und fand sie durch die Bank weg gelungen, mit einer Ausnahme – Den Thron der vier Winde. Dieser Raid hat so ziemlich alles beinhaltet was mir nicht zusagte, vor allem Al’akir mit seinem 3D Kampf. Ein absoluter Krampf für mich. Mein absoluter Lieblingsraid sind die Feuerlande, das große Areal sagte mir absolut zu, die Bosse waren durch die Bank weg gelungen und boten eine lange Zeit eine tolle Herausforderung. Selbst die Drachenseele hat mir, im Gegensatz zu vielen anderen, gut gefallen. Es spiegelte sich dort die Dramatik um den Endkampf gegen Todesschwinge sehr gelungen wieder und auch die Story kam nicht zu kurz.

7. Siehe den vorherigen Artikel.

8. Ich glaube, bis auf einige Kleinigkeiten, wie ein wenig mehr Inhalt neben den Raids (soetwas wie das Argentumturnierz.B.), sowie ein etwas weiniger linearer Questfluss und Cataclysm hätte ein Top Addon werden können. So bleibt ein leicht bitterer Nachgeschmack, des etwas zu dünnen Contents übrig.

9. Am Anfang war ich ziemlich Euphorisch, legte voller Elan los, hatte einen erneuten Server- und Fraktionswechsel vollzogen, fand eine absolut geniale Gilde, dadurch viele neue sehr nette Leute, also eigentlich lief für mich der Cataclysmus sehr Erfolgreich ab. Zudem fand ich wieder viel Freude an Raids und ein alter Kumpel von mir fand nach über zwei Jahren Pause wieder ins Spiel zurück. Doch aufgrund von Punkt 7. lahmt es derzeit ein wenig. Doch ich spühre bereits die aufkommende Lust und die Vorfreude auf MoP. Mit dem Cataclysmus bin ich fertig – MoP kann kommen!

3 Responses to Stöckchen: Cataclysm – Fazit

  1. Akascha

    Hab das Stöckchen auch mal bei mir im Blog beantwortet: http://mmo.wintermensch.eu/wordpress/?p=2457

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