Vom Jadewald ins Tal der vier Winde

Posted by on 12. Oktober 2012

Inzwischen habe ich mit Dorandir und auch Karima Stufe 87 erreicht. Während das Leveln im Jadewald noch eher etwas linear war und ich schon Befürchtungen hatte das Blizzard nicht ihr Ziel umgesetzt hätte, das Leveln weniger linear als zuletzt in Cataclysm zu gestalten, wurde ich dann im Tal der vier Winde eines besseren belehrt. So passt es jetzt alles ziemlich gut im Gesamterscheinungsbild.

Der Jadewald lieferte eine perfekte Eingewöhnung, ein Kennnenlernen mit den Pandaren und ihrer Lebensweise. Da war es gar nicht verkehrt das dieses Gebiet doch eher Questmäßig etwas linearer aufgebaut war. Dann im Tal der vier Winde bekommt man gleich ziemlich zu Beginn die Möglichkeit sich über das ganze Gebiet zu verteilen, und sogar in die benachbarte Karasangwildnis überzusiedeln.

Ja! So macht es Spaß, so sollte es sein. Und überall feine und schöne kleine Storyelemente, verpackt in die Begleitung eines uralten Bekannten – Chen Sturmbräu. Diesen trifft man gleich zu Anfang mit seiner Nichte Li-Li und man darf ab diesem Zusammentreffen mit ihnen beiden gemeinsam auf Erkundungstour gehen und erlebt dabei eine Menge aufregender Sachen und lernt viel über dieses Wundervolle Gebiet, der Kornkammer Pandarias.
Irgendwann schlägt es einen dann nach Halbhügel. Hier ist der Halbhügelmarkt untergebracht, DAS Zentrum der Pandarischen Küche. Hier befinden sich die Kochlehrer der einzelnen Kochspezialisierungen und hier kann man auch lernen, wie man einen Bauernhof bewirtschaftet. Das wiederum ist mal ein richtig tolles neues Feature. Der eigene Bauernhof in WoW. Wirklich toll umgesetzt und mit netten Gimmiks versehen kann man hier seine eigenen Felder bestellen und seine eigenen Kochzutaten anpflanzen. Beginnen kann man hier schon sehr früh (zumindest auf Stufe 87 konnte ich bereits beginnen), doch die ersten Tagesquests werden wohl erst mit Höchstlevel freigeschaltet. Das macht mir ziemlich viel Spaß und auch das man den Bauernhof immer in einer eigenen Phase für sich selber hat fällt eigentlich gar nicht auf, der Übergang ist so flüssig, das man kaum mitbekommt, wenn man sich nun in seiner Phase befindet oder noch in der „freien“ Welt ist. Sehr liebevoll gestaltet ist auch das ganze drum herum, um den Bauern Yonn und seine Bemühungen um Anerkennung (bei denen man ihn mit Hilfe der Bauernhofarbeit unterstützt), die einzelnen Charaktere auf dem Halbhügelmarkt usw.

Landschaftlich setzt das Tal der vier Winde auf eine sehr offenen Ländliche Gegend, die sich auch vom Baustil des Jadewaldes massiv unterscheidet. Ist im Jadewald alles noch sehr Prunkvoll, so dominiert hier doch eher ein einfacher hölzerner Bauernstil. Alles in allem ein schönes Gebiet, welches ganz nach meinem Sinne ist und mich optisch ein ganz klein wenig an das Vorgebirge des Hügellandes erinnert.

Ich bin gespannt wie es noch weitergeht. Denn das, was ich bis jetzt gesehen habe ist eindeutig das beste, was ich jemals in einem Addon zu Beginn erleben durfte. Wenn das so weitergeht, dann kann ich nur hoffen das ich überhaupt mit dem gelieferten Content nachkomme, denn Patch 5.1 steht bereits in den Startlöchern, bzw. auf dem PTR. Aber ich bin es ja gewohnt hinterherzuhinken, nur in Cata war dies irgendwie nicht Möglich, dafür gab es zu wenig für Nebenbei und hier erschlägt es einen geradezu. Aber so ist es genau richtig – weiter so. Und wer nichts zu tun finde, der macht irgendetwas Falsch – definitiv!

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