Das (WoW) Leben nach der Levelphase

Posted by on 5. November 2012

Eigentlich dachte ich, ich könnte nach erreichen des Höchstlevels mit meinem Hexer vor etwas mehr als einer Woche gemütlich anfangen meine anderen Chars hinterherzuziehen. Doch irgendwie komme ich einfach nicht dazu. zu viel gibt es für mich mit meinem Hexer noch zu tun, zu viel will noch entdeckt werden. Und meine beiden Kandidaten für das weiterleveln, Pjorl und Karima, verdingen sich so immer noch als billige Arbeitskräfte auf Bauer Yoon’s Hof und tun nicht mehr als täglich Gemüse zu ernten und wieder neues Gemüse anzupflanzen um mir so ein recht erträgliches Goldeinkommen zu bescheren.

Und was mach mein Hexer Dorandir nun die ganze Zeit. Nun der rackert sich gründlichst jeden Tag ab, quält sich durch die aufgezwungenen Dailies, spuckt ob dieser Tatsache Gift und Galle und erlebt so das Leben der Helden auf Höchststufe, wenn man denn so einigen Forenbeiträgen im WoW-Forum glauben schenken darf (mal als Beispiel ein Thread von vielen ähnlichen: http://eu.battle.net/wow/de/forum/topic/5493600155).

Nein! Natürlich nicht. Das würde auch meiner persönlichen Einstellung widersprechen. Aber nichts desto Trotz komme ich trotzdem kaum zu etwas anderem als mit meinem Hexer durch die Lande zu ziehen. Inzwischen konnte ich die Tonlongsteppe auch fertig questen, fehlt also nur noch die Schreckensöde, dann mache ich immer mal wieder ein paar der Tagesquests, hauptsächlich beim Goldenen Lotus oder schau, welche Erfolge ich so nebenbei noch erledigen kann.
Das Prinzip der Tagesquests gefällt mir diesmal sogar recht gut, auch wenn sich viele Quests immer wiederholen, so dauert es doch oft, bis man wieder die gleiche erwischt hat. Viel Zeit brauchen sie im großen und ganzen auch nicht. Beim Goldenen Lotus brauch ich pro Questhub etwa 15-17 Minuten. Bei den anderen Tagesquestfraktionen schaut es nicht viel anders aus.
Doch ist es unbedingt erforderlich alle zur Verfügung stehenden Quests wirklich jeden Tag zu machen und das nur weil sie da sind? Ich denke nicht. Denn wenn ich ehrlich bin, so würden sie mir auch nach einiger Zeit zum Hals raus hängen, würde ich jeden Tag wirklich alle Quests machen. Also mache ich nur die, auf die ich grad Lust habe, manchmal sogar gar keine, da ich dann doch lieber noch meine fehlenden Quest erledige oder ausnahmsweise doch mal ein oder zwei Dungeons besuche. Tägliche Quests heißen deshalb täglich, da sie täglich neu vorhanden sind, nicht das man sie täglich machen muss.
Trotz allem geht es voran und ich konnte gestern mit einer von unserer Gilde aufgestellten Sha-Gruppe das Sha des Zorns bekämpfen und sogar besiegen. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall, hab tolle neue Handschuhe (Teufelsgewebte Handschützer des bösartigen Gladiators) bekommen und konnte auch noch eine Quest als Loot erhalten, welche nochmal neue Stiefel (Schattensandalen) für mich brachten. Beim abgeben der Quest hab ich dann durch Zufall auch den Gerechtigkeitspunktehändler gefunden. Da ich noch etwas mehr als 1500 Gerechtigkeitspunkte mit mir rumschleppte und ich nicht genau wusste für was und vor allem wo ich diese ausgeben kann war ich so angenehm überrascht und leistete mir noch einen neuen Ring (Geätzte Goldschleife).

Die Ackerbauern machen mir übrigens besonders viel Spaß. Ich hoffe das Blizzard diese Idee noch weiter ausbauen, oder auf anderem Feld neu auflegen, wird.  Doch dazu in einem gesonderten Beitrag nochmal mehr und ausführlicher.
Wer schnell viele Erfolge einheimsen will und auch noch an einem Nachmittag gemütlich seine erste MoP Fraktion auf Ehrfürchtig haben möchte, dem empfehle ich doch einmal bei Lehrensucher Cho über dem Mogu’shanpalast im Tal der Ewigen Blüten vorbei zu schauen. Hier gibt es eine kurze Questreihe (im Grunde ist es nur ein Quest) bei der man sein eigenes Regal in diesem Reich des Wissens freiräumen muss. Und das führt dann zu den nächsten Schritten; man sammelt alle Geschichtsobjekte Pandarias zusammen präsentiert dann Cho jedes einzelne komplette Geschichtsobjekt. Hat man alle Teile eines Geschichtsobjektes gefunden, so erhält man zunächst einen Erfolg und dann einen Brief im Briefkasten von Lehrensucher Cho mit einem Questgegenstand. Startet man die Quest, so kann man diese bei ihm abgeben und bekommt die jeweilige Geschichte interaktiv erzählt. Was wirklich spannend gemacht ist, mit überlagerten Illusionen und der tollen Erzählstimme von Cho. Im folgenden Guide von WorldOfWar.de sind alle Geschichtsobjekte sauber aufgelistet.

Für den netten Nachmittag mit Geschichtsobjekten suchen und Geschichten erzählt bekommen, wird man dann, hat man alle zusammen, mit einem Ehrfürchtigen Ruf bei den Lehrensuchern belohnt und einem witzigen „Reittier“, Scheibe der roten Flugwolke, welche man dann beim Rüstmeister für ein paar Gold erwerben kann.

2 Responses to Das (WoW) Leben nach der Levelphase

  1. fraufirlefanz

    Ich bin froh, dass mein Main jetzt raidready ist. Ich hab erstmal gas gegeben, damit wir auch im November starten können. Jetzt allerdings, lasse ich es sehr schleifen. Mache Dailys nur nach Lust und Laune.
    Und zur Abwechslung hole ich ganz kleine Twinks raus.
    Die Hexe wurde in einer Woche (war krankgeschrieben…) von lvl 32 auf 60 gelevelt. und mit meinem Schatz haben wir uns endlich die Mönche angeschaut.
    Ich brauch das, sonst macht mir das Spiel bald kein Spass mehr.

  2. Kai

    Ich hab mir von Anfang an Zeit gelassen. Und lass es mir auch immer noch. Ich bin in der glücklichen Lage, das meine Gilde zwei Raids hat und ich kein Problem habe dann mit dem Twink Raid alles „Nachzuholen“. Und selbst wenn ich das nicht hätte, so spiele ich doch immer nur mein Tempo und lass mir durch keine Gilde vorschreiben, wann ich wann „Raidfertig“ zu sein habe. Da verzichte ich lieber auf Raids und finde auch so Abwechslung genug. So hab ich schließlich in der Vergangenheit auch gespielt und dadurch zwar komplett in WotLK alle Raids verpasst, aber das hat mich nicht gestört. So hatte ich zumindest nie Langeweile 🙂

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